Kommunikationsrebellen

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für
Digitale Kommunikationskultur

Kommunikationsrebellen gesucht

Euch beschäftigt die interne Unternehmenskommunikation? Ihr habt besondere Kommunikationserfahrungen gemacht? Ihr seht auch einen Handlungsdruck und Verbesserungspotenzial in der Kommunikation? Oder Euch interessiert schlicht das Projekt?

Dann werdet ein Kommuniaktionsrebell!

 

Die aktuelle Krise positiv nutzen
Welche Kommunikationserfahrungen haben Sie gesammelt?

Die aktuelle Krisensituation hat unsere ursprüngliche Projektplanung und die ersten Schritte im Projekt auf den Kopf gestellt. Doch hat so eine Krise ja auch positive Aspekte – zum Beispiel für den Erkenntnisfortschritt unserer Forschung.

Das Thema digitale Kommunikation in Unternehmen könnte nicht aktueller sein und viele Unternehmen waren und sind gefordert Arbeitsweisen und Kommunikationsweisen ad hoc neu zu denken. Dabei blieb keine Zeit für eine sorgfältige Einführungsplanung, das Schulen der Mitarbeiter etc. – Sie mussten einfach handeln!

Nutzen wir also den daraus entstehenden Erfahrungsschatz und die unmittelbaren Anknüpfungspunkte für das Projekt!

Unterstützung wird belohnt

Schenken Sie uns ca. 10 Minuten Ihrer Zeit für die Beantwortung der folgenden Fragen, damit wir noch schneller und auch für Sie passende Ansatzpunkte, konkrete Methoden und leicht umsetzbare Handlungsanweisungen entwickeln können:

 

Umfrage:
Veränderung von Arbeitsweisen und Digitaler Kommunikation im Zuge der Corona-Krise

 

Die Daten werden anonym und ohne Möglichkeit der Rückverfolgung ausgewertet und die Ergebnisse anschließend in einer Gesamtauswertung dar- und zur Verfügung gestellt. Sollten Sie im Rahmen dieser Umfrage keine genauen Zahlen nennen können, geben Sie bitte einen Schätzwert an.

Vielen Dank, herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,

Ines, Theresa und Oliver

… die Rebellen sind unterwegs …

Am 01.März. 2020, durften wir endlich loslegen – und waren aufgrund der vielen Ideen in unseren Köpfen schon fast hyperaktiv.

Wo und wie und wer und was sollten wir also anfangen?

Durchatmen!

Also erst einmal ganz von Anfang an: Was ist Kommunikationskultur? Ein kurzes Brainstorming mit uns selbst, untereinander und allen anderen zu allen möglichen Begriffen, die wir mit Kommunikationskultur in Verbindung bringen, hat uns Anhaltspunkte geliefert, mit denen wir uns inhaltlich dem Thema nähern können. Habt ihr für Euch schon mal versucht, Kommunikationskultur zu beschreiben, ihre Einflussfaktoren zu benennen und das in wenige Worte zu fassen?
ACHTUNG! MITMACHEN! : Falls euch das mal nebenbei gelingt, oder schon gelungen ist, meldet euch bitte dringend bei uns 😉.

Jeder und jede von uns hat eine Idee oder eine Vorstellung, was Kommunikationskultur bedeutet und wir oder er oder sie darunter versteht. Aber das in Worte zu fassen … wir arbeiten dran, versprochen!

Nebenbei mussten wir natürlich auch das offizielle Projektmanagement aufsetzen, uns selbst organisieren, die richtigen Tools und Methoden für uns finden – und alles unter den Vorgaben von n-bank und EU. Spannend!

Covid-19 hat uns dabei tatsächlich auf die Sprünge geholfen – nämlich direkt in digitale Arbeitsweisen katapultiert – na super! Aber überraschend: Design-, Formulierungs- und Gestaltungsabstimmungen funktionieren mega gut über Bildschirmpräsentation im Videocall – weil nicht alle auf denselben Bildschirm starren und planlos kommentieren! Wir müssen durch „physical distancing“ also einiges ausprobieren, uns dafür Zeit nehmen, und für uns schauen, was am besten zu uns und unseren Zielen passt.

Und dann müssen möchten wir natürlich kommunizieren – also nach außen – wie ärgerlich 😉.

Das Ergebnis unserer geistigen Ergüsse auf dem Weg zu Digitalen Kommunikationskonzepten werdet ihr hier im Blog sehen. Wir haben uns für einen „loggeren Blog“ entschieden, um laufend und authentisch über unsere Ergebnisse, Erkenntnisse, Zwischenergebnisse und Erkenntnis-Krisen zu berichten – ganz persönlich aus der Werkstatt der Rebellen sozusagen. Das wird in jedem Fall sehr interessant, möglicherweise auch mal emotional, begeisternd, nachdenklich – wir sind da ziemlich vielfältig in unserer Erkenntnisverarbeitung – so viel haben wir bereits festgestellt! Erstes Learning: Wir haben alle unterschiedliche Filter zwischen Emotion und Gesicht (;o).

Wir würden uns jedenfalls extrem freuen, wenn ihr uns über Kommentare oder Mails auch eure Gedanken, Ideen, Wünsche und so weiter mitteilt – lasst uns kommunizieren!

So far, keep distance but contact,

Ines, Theresa, Oliver

Das Team

Ines

Ines

Initiatorin Projektleiterin Organisationstalent Inhaltliches-Grundgerüst-Bauerin Analyseexpertin

Theresa

Theresa

Inhaltliches-Grundgerüst-Bauerin Querdenkerin In Zusammenhängen Schreiberling

Oliver

Oliver

Medien- und Design Impulsgeber Ideenumsetzer

Unser Projekt

Hier einmal kurz und knapp erklärt, was wir vorhaben:

Im Rahmen des “Förderprogramms Soziale Innovation – Projekte zur Arbeitswelt im Wandel” der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) – leisten wir im Projekt „Digitale Kommunikationskultur für kleine und mittlere Unternehmen“ einen grundlegenden Praxis-Beitrag für die Erschließung des Themenbereichs der veränderten Anforderungen an die Kommunikation innerhalb von Unternehmen in Zeiten des digitalen Wandels.

Unsere Ziele

Ausgehend von der Notwendigkeit der Digitalisierung von Unternehmen und der damit einhergehenden Veränderung der Kommunikationskultur, ist unser Ziel die Entwicklung eines Handlungsleitfadens – und von Methoden zur aktiven Gestaltung einer optimal angepassten Kommunikationskultur. Wir konzentrieren uns dabei auf eine unternehmensinterne Perspektive, beachten aber natürlich auch Wechselwirkungen von Digitalisierung in vor- und nachgelagerten Unternehmen, Behörden und bei Kunden.

Das Vorgehen

Um die gesetzten Ziele zu erfüllen, werden wir uns Schritt für Schritt in 6 Projektphasen der Definition, der Bewertung und schlussendlich der Veränderung der Kommunikationskultur in Unternehmen nähern.

 

In den ersten zwei Phasen werden wir uns, gemeinsam mit Partnern aus der Praxis, ausführlich mit den folgenden Fragestellungen beschäftigen:

  • Wie lässt sich eine erfolgreiche und effiziente interne Unternehmenskommunikation charakterisieren?
  • Welche Anforderungen bestehen heute an die interne Unternehmenskommunikation?
  • Wie und in welchem Umfang wird die interne Kommunikationskultur von KMU durch die Digitale Transformation beeinflusst?

Einblicke in den aktuellen Stand des Projektes, Erkenntnisse und Ergebnisse der einzelnen Arbeitsphasen folgen regelmäßig.

Für einen ersten Eindruck lest hier weiter.

Startschuss

 

 

 

Bei der Arbeit mit Unternehmen, auf Veranstaltungen und im Austausch mit anderen sind immer wieder Kommunikationsthemen rund um die modernen Tools aufgekommen.

Sei es E-Mail (zu viele, riesen Verteiler, unklar formuliert, unklar adressiert), Mitarbeitern Inhalte vermitteln, Missverständnisse und Konflikte und so weiter.

Dabei wurden oft Einzelfälle beklagt oder auch bearbeitet, aber trotz der offensichtlichen Kommunikationsprobleme nie die Kommunikation als Ganzes.

 

„Da braucht man sich nicht mit beschäftigen, eine E-Mail kann jeder schreiben.“

 

Neben E-Mails sind dann noch weitere Tools wie Chat- und Kollaborations-Systeme hinzugekommen und haben den Schmerz der ungesteuerten Unternehmenskommunikation noch verschärft und die Unsicherheit der Mitarbeiter erhöht.

 

„Wo steht was? Wo schreibe ich was? Wo gehört das hin?“

 

Das sollte geändert werden, dachte ich.

 

Am Rande einer Veranstaltung erzählte ich Frau Krohn (Arbeitgeberverband Lüneburg und Stelle für soziale Innovation) von meiner Idee und stieß auf große Begeisterung. Sie ermutigte mich, meine Gedanken zu Papier – und in einen Antrag einzubringen.

 

Entstanden ist das Forschungsprojekt „Digitale Kommunikationskultur für kleine und mittlere Unternehmen“.

 

(Ines Jordan, Projektleitung)