Interviews
Ein Zwischenstand und erste Erkenntnisse

Seit knapp einem Monat läuft nun unsere Interviewreihe #1 mit Experten und Gestaltern aus der Praxis.

Unser Ziel war es Definitionen zu schärfen, Lücken in der wissenschaftlichen Arbeit auszugestalten und unser Verständnis von Kommunikationskultur zu komplettieren. Über unsere Auswahl von Interviewpartnern wollten wir zusätzlich unterschiedlichste Perspektive einnehmen und unser Untersuchungsgebiet durch immer wieder neue Augen betrachten.

Das Ergebnis in Kurz: Wahnsinnig spannend und wir haben schon mehr gelernt, als wir gehofft haben.
Vielen Dank an unsere Interviewpartnerinnen und Partner!

 

Bevor wir dazu ins Detail gehen, erstmal ein paar Fakten:

  • Interview-Stil: Teilstrukturiert mit offenen Fragen
  • Bereits durchgeführt: 13
  • Durchschnittliche Interview-Dauer: 52 Minuten
  • 675 Minuten spannendes Interviewmaterial
  • Bereits terminierte weitere Interviews: 4
  • In Terminabstimmung: 3

 

Weitere Anfragen laufen noch und wir haben von unseren Interview-Partnern noch tolle Tipps zu weiteren Ansprechpartnern bekommen.

Falls du selbst Interesse hast oder jemanden weißt, mit dem wir uns zur Internen Kommunikationskultur unterhalten sollten – freuen wir uns auf den Austausch mit dir!

 

Was haben wir gelernt? Kommunikation und Kommunikationskultur werden als „weiche Faktoren“ im Unternehmensalltag eher wenig beachtet. Für den Begriff gibt es keine einheitliche Definition, obwohl jeder eine Vorstellung hat und Kommunikation als außerordentlich wichtig empfindet.

 

„Ein Patent-Rezept zur perfekten Gestaltung der Kommunikationskultur gibt es leider nicht – auch wenn sich dies der ein oder andere wünschen würde“.

 

Und damit kommen wir zu einer ersten Erkenntnis aus den Interviews: Ein Großteil der Interviewten hat am Ende des Gesprächs festgestellt: Allein teilzunehmen, sich mit den Fragen zu beschäftigen, war erkenntnisreich und hat sie mit Blick auf Kommunikation weitergebracht!

„Ich würde das jedem empfehlen – wie ein Führerschein – sich mit diesen Fragen mal auseinanderzusetzen.“

 

Wir haben in den letzten Wochen viele Erfolgsgeschichten der Kommunikation und Aha-Momente, die sich positiv auf die Kommunikationskultur ausgewirkt haben, kennen gelernt. Ein paar davon werden wir in den kommenden Wochen mit Euch teilen.

Stay tuned!

 


https://kommunikationsrebellen.de/2020/06/05/ein-blick-auf-den-aktuellen-projektstand-wo-wir-stehen-der-projektstand-status

Da ist er:
Regionalministerin Birgit Honé übergibt Förderbescheid

Übergabe des Förderbescheids durch die Ministerin

vlnr: Ines Jordan, Monika Scherf, Birgit Honé, Kai Subel

Am vergangenen Dienstag den 16.06.2020 haben wir unseren Förderbescheid im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit im Lüneburger Behördenzentrum persönlich durch die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, erhalten.

Als eines von 5 Projekten aus dem Amtsbezirk Lüneburg, die eine Förderung erhalten, stellte Ines Jordan unser Projekt vor. Schwerpunkt bei dem 3-minütigen Pitch: „Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen, ohne die Mitarbeitenden dabei zu verlieren“.

Covid-19-bedingt waren neben der Ministerin nur die Projektleitungen, Frau Wiebke Krohn, zuständig für Arbeitgeberberatung für personalentwicklung und soziale Innovation beim Arbeitgeberverband Lüneburg, die Landtagsabgeordneten Miriam Staudte und André Bock, sowie die Landesbeauftragte Monika Scherf geladen.

Nach der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns vom 28. Februar 2020 war das ein wichtiger Tag für das Projekt und uns!

Herzlichen Dank an die Frau Ministerin, sowie unsere stete Unterstützungsrebellin Wiebke Krohn!

 

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Herr P aus H fragt:
Was soll eigentlich dieser Blog?

Vielen Dank für diesen wertvollen Wortbeitrag!

Wir wühlen uns so tief und kreuz und quer durch die Materie, dass wir anscheinend manche offensichtliche Fragestellung nicht mehr beachten.

Dieser Blog ist unsere Kommunikationsspielwiese, auf der wir unsere Gedanken, Erlebnisse, Erkenntnisse und Ergebnisse taufrisch mit Euch teilen wollen. Wir tasten uns hier langsam vor, probieren ein paar Dinge aus und lernen gerade, dass nicht alles zu Beginn perfekt sein kann (und sollte!!!). Und ein Blog schien uns das geeignete Medium zu sein, um diese Lern- und Kommunikationserfahrungen zu machen, zu teilen und gemeinsam zu entwickeln!

Ein entscheidender Erfolgsfaktor unseres Projektes ist die Praxisnähe, weshalb wir für Euren Input, in Form von Erfahrungen, Fragen und Anregungen jeder Art, an dieser Stelle eine Plattform schaffen. DAFÜR also dieser Blog.

Hier findet Ihr in Zukunft regelmäßig neue Beiträge über unsere Erkenntnisse aus dem Projekt, neue Arbeitsweisen, inhaltliche Ergebnisse aus Recherche, Interviews und Umfragen, Thesen und Mind-Maps zur internen Kommunikationskultur und vieles mehr.

Beteiligt Euch mit Euren Erfahrungen, Kommentaren und spontanen Anregungen. Lasst uns kommunizieren!

Werdet Teil der Kommunikationsrebellen

Ines, Theresa, Oliver


Mehr zu unserem Projekt findet ihr auch hier:

Das Projekt

Warum Rebellen?

Startschuss

 

 

 

Bei der Arbeit mit Unternehmen, auf Veranstaltungen und im Austausch mit anderen sind immer wieder Kommunikationsthemen rund um die modernen Tools aufgekommen.

Sei es E-Mail (zu viele, riesen Verteiler, unklar formuliert, unklar adressiert), Mitarbeitern Inhalte vermitteln, Missverständnisse und Konflikte und so weiter.

Dabei wurden oft Einzelfälle beklagt oder auch bearbeitet, aber trotz der offensichtlichen Kommunikationsprobleme nie die Kommunikation als Ganzes.

 

„Da braucht man sich nicht mit beschäftigen, eine E-Mail kann jeder schreiben.“

 

Neben E-Mails sind dann noch weitere Tools wie Chat- und Kollaborations-Systeme hinzugekommen und haben den Schmerz der ungesteuerten Unternehmenskommunikation noch verschärft und die Unsicherheit der Mitarbeiter erhöht.

 

„Wo steht was? Wo schreibe ich was? Wo gehört das hin?“

 

Das sollte geändert werden, dachte ich.

 

Am Rande einer Veranstaltung erzählte ich Frau Krohn (Arbeitgeberverband Lüneburg und Stelle für soziale Innovation) von meiner Idee und stieß auf große Begeisterung. Sie ermutigte mich, meine Gedanken zu Papier – und in einen Antrag einzubringen.

 

Entstanden ist das Forschungsprojekt „Digitale Kommunikationskultur für kleine und mittlere Unternehmen“.

 

(Ines Jordan, Projektleitung)